Corona-Informationen aus dem Landkreis Hassberge

8.11.2020

1. Drei-Stufen-Plan für Schulen außer Kraft gesetzt

Das Bayerische Kultusministerium hat den Drei-Stufen-Plan außer Kraft gesetzt. Ab dem 9. November gilt auf Weisung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege folgendes Vorgehen an Schulen:

Der Drei-Stufen-Plan, der sich grundsätzlich an der Sieben-Tage-Inzidenz des LGL in einem Landkreis bzw. einer kreisfreien Stadt orientiert hat, wird bis mindestens 30.11.2020 ausgesetzt. Schulschließungen, Umstellung auf Distanzunterricht oder Teilung der Klassen und eine damit verbundene Unterrichtung der Gruppen im wöchentlichen oder täglichen Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht in Schulen aller Schularten allein aufgrund eines bestimmten Inzidenzwerts erfolgen nicht.

 

2. Maskenpflicht

Auf dem Schulgelände besteht für alle Jahrgangsstufen Maskenpflicht, auch am Platz. Ausnahmen von dieser Maskenpflicht gemäß der Achten Infektionsschutzmaßnahmenverordnung allenfalls in begründeten Einzelfällen getroffen werden.

 

3. Bestätigter COVID-19 Fall bei Schüler*innen einer Klasse

Tritt während regulärer Unterrichtsphasen ein bestätigter Fall einer COVID-19-Erkrankung in einer Schulklasse bei einer Schülerin bzw. einem Schüler auf, so wird die gesamte Klasse für bis zu vierzehn Tage vom Unterricht ausgeschlossen und eine Quarantäne durch die zuständige Infektionsschutzbehörde angeordnet.

Dies gilt gemäß den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) für Schulen vom 12. Oktober 2020 auch dann, wenn alle Personen im Raum eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen haben. Die gesamte Klasse bzw. der Kurs – also alle Personen(-gruppen), zu denen eine relevante Exposition (mehr als 30 Minuten, in einem nicht ausreichend belüfteten Raum) bestand – sind als Kontaktpersonen der Kategorie I (KP I) zu betrachten.

Eine Abweichung von dieser Empfehlung ist zur Sicherstellung des Infektionsschutzes nicht möglich.

Die Schülerinnen und Schüler müssen sich sofort in häusliche Quarantäne begeben und werden getestet. Ein negatives Testergebnis beendet die Quarantäne nicht. Treten Symptome auf, wird umgehend eine weitere Testung veranlasst.

Enge „außerschulische“ Kontaktpersonen positiv getesteter Schülerinnen und Schüler werden ebenfalls als KP I eingestuft; auch für sie wird aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos eine 14-tägige Quarantäne angeordnet.

Coronavirus: FAQ zum Unterrichtsbetrieb

vom Bayerischen Kultusministerium

aktueller Rahmen-Hygieneplan für Schulen

vom Bayerischen Kultusministerium

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2

vom Robert-Koch-Institut

 

Coronavirus-FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten

vom BR

 

Das deutsche HANDELSBLATT veröffentlichte am 16.11.2020 folgenden Artikel

im Original: https://www.handelsblatt.com/technik/medizin/coronavirus-wie-wahrscheinlich-ist-eine-infektion-im-klassenzimmer-diese-grafiken-zeigen-es/26622046.html

 

Thomas Jahn 16.11.2020 - 08:07 

"Die Schlagzeilen zu Corona-Fällen in Schulen häufen sich. Derzeit sollen sich laut dem Deutschen Lehrerverband 300.000 der insgesamt elf Millionen Schüler in Quarantäne befinden. Die Kultusministerien der Länder wollen die Schulen trotzdem weiter offen halten. Eine richtige Entscheidung? Jedenfalls nicht, wenn man auf sämtliche Schutzmaßnahmen verzichtet und sich gleichzeitig ein Infizierter im Raum befindet. Das zeigt die erste Grafik (zum Vergrößern anklicken): 

 

Die spanische Zeitung EL PAIS veröffentlichte eine ähnliche Darstellung

im Original: https://elpais.com/ciencia/2020-10-24/un-salon-un-bar-y-una-clase-asi-contagia-el-coronavirus-en-el-aire.html, 24.10.2020

 

Bildungszentren machen nur 6% der von Health (USA) gesammelten Ausbrüche aus. Die Dynamik der Ansteckung durch Aerosole im Klassenzimmer ist sehr unterschiedlich, je nach dem ob Patient Null ein Schüler oder Lehrer ist. Die Lehrer sprechen viel länger und erheben ihre Stimmen, um gehört zu werden, was die Vertreibung potenziell ansteckender Partikel vervielfacht. Im Vergleich dazu spricht ein kranker Schüler sehr sporadisch.


Die Situation stresst Groß und Klein. Jedes Kind, jeder Jugendliche reagiert anders. Manche spüren körperliche Symptome wie Müdigkeit, Kopf- und Bauchschmerzen oder Appetitverlust. Manche sind sehr ängstlich, sehr verunsichert oder besonders nervös und reizbar. Andere wiederum haben Ein- und Durchschlafprobleme. Es gibt aber auch Kinder, die keine offensichtlichen Stressanzeichen zeigen. Was können Sie für Ihr Kind tun? Die zum Download angebotenen Informationen vom Kriseninterventions- und Bewältigungsteam können Ihnen helfen.

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InformationenElternCovid-19.pdf
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Info Coronavirus- leicht verständlich.pd
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Wie kann man sich schützen?

Richtig Hände waschen

Die Wassertemperatur hat keinen Einfluss auf die Reduktion der Mikroorganismen. Daher sollte die individuell angenehme Wassertemperatur gewählt werden. Viel wichtiger sind die Dauer des Händewaschens und das Maß der Reibung beim Einseifen der Hände.
Quelle: https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/#c6361

häufige Fragen & ihre Antworten

Hände richtig waschen

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